Restaurant St. Alban-Eck
Andreas Plüss
St. Alban-Vorstadt 60
CH - 4052 Basel

Tel: +41 61 271 0320
Fax: +41 61 273 8609
Mail: pluess@st-alban-eck.ch
St. Alban-Eck

Restaurant
Himmelstube

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Fasnacht und andere Anlässe

Dalbe-n-Eck Chaîne Lokal

Geschichte des Hauses
Medienecho


Basler Zeitung vom 4. Mai 2010

Kochmützen
Frühlingsdiner «Chaîne des Rôtisseurs»


Wer wegen Küchenbrand unverhofft zu Schliesstagen kommt wie Andreas Plüss, ist gut beraten, die temporäre Leere seines Alltags mit Zusatzämtern wie dem Vice-Conseiller Culinaire des Comité der «Chaîne des Rôtisseurs» Basel-Stadt ausfüllen zu können. In selbigem organisiert der «St. Alban-Eck»-Gastgeber für die Bailliage von Karin Weinmann, der einzigen weiblichen Besetzung dieser Charge landesweit, acht Diners Culinaires. Am Frühlingsdiner im «Stucki» von Tanja Grandits und René Graf Grandits stellte der gewiefte «Dummpeterli»-Organisator nach dem Dessert sein Talent als Interviewer unter Beweis und entlockte der sonst eher wortkargen Gault-Millau-Aufsteigerin des Jahres 2010 und ihrem Mann zuhanden der von Vice-Echanson Salvatore Santo angeführten Gästeschar einige knackige Statements zur Lage der Spitzengastronomie im Halbkanton.

Rotis: Immobilienspezialist Heinrich Ternetz (mit Jacqueline), Banker Erwin Regenass (mit Heidy), Wandmaler Mario Chiaravalle, Levatex-Gründer Marcel Levaillant (mit Gyöngi), Alt-Fischernzunftmeister Carl Storz (mit Claudine), Feuerwerker Michele Parini, BL-Bailli Niggi Iten (mit Vreni), Ex-«Stucki»-Gastgeberin Susy Stucki, E.E.-Zunft-zu-Schnei- dern-Meister René Gass (mit Nicole), Confiseur Stephan Schiesser (mit Rosalba), Nationale-Suisse-Agent Peter Minder (mit Brigitte).


Basler Zeitung vom 15. April 2010

Brandheisse Empfehlung

Drama. Nein, es ist kein Neuanfang, den Wirt Andreas Plüss im St. Alban-Eck seit dem 2. März gemacht hat. Aber es war ein erzwungener «Kaltstart», den er vollbringen musste: An jenem Tag im März musste die Feuerwehr ausrücken und einen Brand in der Küche des Basler Traditionslokals löschen – unter ziemlich dramatischen Umständen. Glücklicherweise nahm das historische Haus keinen irreparablen Schaden. Noch ist die Erinnerung an das Ereignis bei Plüss sehr präsent, denn die Aufräum- und Putzarbeiten im oberen Stock kosteten ihn Zeit und Nerven. Und was merkt der Gast von all dem? Rein gar nichts. Plüss hat das Lokal innert kürzester Zeit zur Normalität zurückgeführt. Die Normalität im «Dalbenegg» heisst: hervorragende Küche, gemütliches Ambiente, erstklassiger Service.

AUFTAKT. Wir durften uns an einem Samstagabend wieder einmal davon überzeugen. Als Gruss aus der (erneuerten) Küche lässt Andreas Plüss eine zart angebratene Gänseleber servieren. Nein, diese frische Exklusivität aus dem Elsass ist viel eher eine Umarmung aus der Küche und eine Vorbotin für das, was noch kommen wird. Da wäre einmal das Carpaccio der Jakobsmuscheln (Fr. 26.–) an süssem Balsamico, mit Kresse, Pinienkernen und Apfelstücken, das eigentlich schon alle Geschmacksnerven beansprucht. Oder – geschmacklich etwas gradliniger – die hausgemachten Ravioli, mit feinen Trüffeln überstreut (Fr. 26.–). Als Hauptgang haben wir uns, nach aller Qual der Wahl auf der kleinen, exquisiten Karte, für das äusserst zarte Filet de Veau (Fr. 53.–, alles Bio und aus der Region) und das berühmte Wienerschnitzel (Fr. 43.–) aus der Plüssschen Küche entschieden. Anstatt eines riesigen Schnitzels werden drei kleine serviert (das Paniermehl ist erstklassig!) – man kann mit Fug und Recht behaupten, es gibt weit herum keine besseren Schnitzel. Beim Dessert schliesslich ist das «Dalbenegg» vor allem für seine Crème brûlée und sein Schokoladensoufflé berühmt. Wir genossen Letzteres (Fr. 20.–) und arbeiteten uns genüsslich vom knusprigen Äussern ins leicht flüssige Innere. Perfekt!

PATRICK MARCOLLI

Gemütlich und exquisit.


Basler Zeitung vom 02. März 2009

Im Zeichen der Ente

Dummpeterli im St. Alban-Eck

Als der Schnitzelbänggler Peperoni das «Frässerli» vom «St. Alban-Eck» ins «Hotel Basel» verlegte (siehe unten), stampften der verlassene Dalbe-Beizer Andreas (Dumm-)Peter Plüss, Drummeli-Actrice und Theater-Choristin Silvia Adler sowie die Ex-«Basler Elschtere» Barbara «Kurtli» Kleiner mit dem «Dummpeterli» kurz entschlossen eine eigene Vorfasnachtsveranstaltung aus dem Boden. Eingebettet in einen delikaten Sechsgänger
aus der Küche von Falk-Maria Schönberger präsentierten die Gastgeber 28 Stunden vor dem Morgeschtraich unter dem Motto «Schnäädere» exquisite Fasnachtsmusik und die Rosinen anderer Vorfasnachtveranstaltungen wie etwa Zofinger Philipp Schotlands «Jäger von Basel». Mit den «Muulwiirf», dem «Götti vom Schäppi», den «Schlyffstai», dem «Spitzbueb» sowie den 20-jährigen «Zahnstocher» und der 30-jährigen «Striggede» brachen zudem Bänggler der Spitzenklasse das löchrige Bankgeheimnis. Am Ehrentisch amüsierten sich «St. Alban-Eck»-Hausherr Marc Sieber mit Akad-Schulleiterin Marianne Schäfer, Bürgerrätin Sonja
Kaiser mit Hansruedi sowie die stolzen Andi-Eltern Peter und Ruth Plüss mit Tante Edith. Die
Fasnachtslufthoheit über den restlichen Stammtischen hatte die fasnächtlich gestimmte Dalbe inne, angeführt von St. Alban-Stübli-Gastgeberin Charlotte Bleile und ARI-Urgestein Peter Kaller mit Gattin Susanne. Ex-BaZLeserdienstleisterin Evelyn Oeri und Heiner gehören diesem Club seit dem Wegzug vom St.-Alban-Tal ins fasnachtsferne Villars-sur-Fontenais nur noch als Passivmitglieder an und wohnen, wenn sie denn in Basel weilen, im «Hotel Basel» (s.u.). Als Höhepunkt der Veranstaltung ehrte der Dummpeter die anwesenden Journalisten Pino Maccaroni und Roter Tiger mit dem «1. Basler Schnääder-Bryys».
Geniesser: Wettstai-Clique-Oldies Hans «Dätt» Marti mit Maja Christ und Reto von Salis, Bruderholz Gastgeberin Susy Stucki, ex-ERK-Synodale Kathrin Krieger, Telebasel-Regio-Gourmet Walter Liechti, Fasnachtsschneiderin Käthy Stöcklin.


Baslerstab vom 02. März 2009

Schnääder-Pryys: Marcolli und Thiriet

Basel – Der erstmals verliehene Schnääder-Pryys geht an Patrick Marcolli und Roger Thiriet.

«Die Leute kommen nicht mehr einfach so an einen Anlass wie das ‹Dummpeterli›», erklärt Andreas Plüss, Wirt des Restaurants St. Alban-Eck und «Dummpeterli»-Veranstalter, zur Idee des neuen Schnääder-Pryys. Vielmehr verlange das Publikum nach einem Running Gag. Diesem Gedanken trägt Plüss mit seinem Schnääder-Pryys Rechnung.
Die Gäste an der kulinarischen Fasnachtseinstimmung «Dummpeterli» im St. Alban-Eck warteten am Samstagabend denn auch mit Spannung auf die Ehrung. Die Laudatio hielten Bänggler wie die Striggede, Schlyffstai, dMuulwürf, dZahnstocher und dr Spitzbueb.
Den Preis erhielt das Duo Patrick Marcolli und Roger Thiriet. Marcolli ist Ressortleiter des Regionalteils der «Basler Zeitung», Roger Thiriet hat das schwere Erbe von -minu angetreten und schreibt in der BaZ-Kolumne Schnääderänte über den neusten Promiklatsch der Region.

Martin Regenass


Baslerstab vom 26. Februar 2009

Preis für Basels grösste «Schnääderi»

Der Schnääder-Pryys ehrt Personen des öffentlichen Lebens,
die besonders viel «geschnäädert» haben.

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Baslerstab vom 26. Februar 2009


Das Basler Weihnachtsmagazin, Dezember 2008

Weihnachtszauber im St. Alban-Eck in der St. Alban-Vorstadt / Malzgasse

Atmosphäre, Ambiente macht bekanntlich Freude.
In der St. Alban-Vorstadt steht ein Haus, das diese Gedanken im wahrsten Sinne des
Wortes veranschaulicht: Das festlich geschmückte Restaurant St. Alban-Eck ist ein
Geschenk an unsere Gäste und Passanten.

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Das Basler Weihnachtsmagazin, Dezember 2008


Baslerstab vom 14. März 2008

Restaurant St. Alban-Eck an der St. Alban-Vorstadt 60 / Malzgasse

Schlemmen mit Patrick

Moderation - Patrick Bardelli

Die BaslerSt. Alban- Vorstadt hat nicht nur alt eingesessene Basler Familien und ganz viel Tradition zu bieten – dort gibt es auch eine der gemütlichsten Basler Baizen überhaupt. Wirt Andreas Plüss leitet mit viel Herzblut das Restaurant «St. Alban-Eck».

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Baslerstab vom 14. März 2008

Basler Zeitung vom 13. Dezember 2007

Restaurant St. Alban-Eck an der St. Alban-Vorstadt 60 / Malzgasse

Basel erstrahlt im weihnachtlichen Lichtermeer

NADJA WIDMER, MIRIAM GLASS (TEXT), HANNES-DIRK FLURY (FOTOS)

Die Jury des 18. baz Prix Déco hat die schönsten Weihnachtsdekorationen Basels prämiert. Der erste Preis in der Kategorie "Restaurants/Hotels" geht an das Restaurant St. Alban-Eck.

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Basler Zeitung 13. Dezember 2007

Regio Magazin - Ausgabe Oktober 2007

Restaurant St. Alban-Eck an der St. Alban-Vorstadt 60 / Malzgasse

Ein «Rolls-Royce» steht in der «Dalbe»

Redaktion - Marco Paoli

Professionelle Gastgeber erkennt man daran, dass sie ständig darauf erpicht sind, ihren Gästen die besten Produkte in bestmöglicher Qualität aufzutischen. So ein Gastgeber ist Andreas Plüss vom renommierten Restaurant «St. Alban-Eck».

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Regio Magazin - Ausgabe Oktober 2007

Basler Zeitung vom 27. März 2007

Restaurant St. Alban-Eck an der St. Alban-Vorstadt 60 / Malzgasse

-minu

Frühlings-Dinner für die Chaine des Rôtisseurs im Dalben-Egg. Küchenchef Ralf Krauter und Wirt Andreas Plüss hatten für die erlauchte Gournet-Gesellschaft
mit Karin Weinmann und Mario sowie Monika Chiaravalle neben Rudolf Niescher und Karli Odermatt, aber auch Raeto Steiger und Erwin Regenass mit Heidy ein Frühlingsmenü zusammengestellt. Prompt hats dann in die Teller geschneit. Und das Ganze wurde zum Winter-Souper...

Basler Zeitung vom 29. Dezember 2006

Restaurant St. Alban-Eck an der St. Alban-Vorstadt 60 / Malzgasse

Die Mutter des «St.-Alban-Eck»

WENN AGNÈS BARTRINGER FREI HAT, FRAGEN DIE GÄSTE NACH IHR


Seit sieben Jahren im St.-Alban-Eck.
Agnès Bartringer (53).
Foto Daniel Desborough
MARTINA RUTSCHMANN

Sie ist klein und zierlich - für die Gäste ist Agnès Bartringer vom «Dalbenegg» aber die Grösste. Sie würde viele Leute traurig machen, wenn sie das Lokal verliesse.

«Bar wie Bar und Trinker, mit g - Bartringer.» Agnès Bartringer (53) spricht Elsässer Dialekt. Auch wenn sie Hochdeutsch spricht, klingt es Elsässisch. «Die Gäste bitten mich dann, in meiner Sprache zu reden und nicht Hochdeutsch. Sie würden mich besser verstehen», sagt die Servicemitarbeiterin - und lacht. Sie lacht eigentlich immer. Oder lächelt.
Eine Frohnatur ist sie, ein Sonnenschein. Sie habe auch keinen Grund, grimmig zu schauen. Ihr gefalle ihr Arbeitsplatz. Seit sieben Jahren ist sie hier. In dieser Zeit hat sie es geschafft, zur «Mutter des ‹Dalbenegg›» zu werden, wie Baizer Andreas Plüss seine Mitarbeiterin nennt. «Sobald sie einmal frei hat, schreien die Gäste nach Agnès.» Nach ihm schreie nie jemand, witzelt Plüss.

NEUE GESICHTER. Agnès Bartringer hatte keine Wahl: «Meine Eltern wollten, dass ich Sekretärin werde. Also wurde ich Sekretärin», erzählt sie. Ein Jahr hielt sie es in diesem Beruf aus. «Es langweilte mich, weil ich selten neue Gesichter sah.» Das war es, was sie wollte. Neue Menschen sehen.

Sie fing an, als Verkäuferin an Messen zu arbeiten, auch an der Herbstmesse. Das Problem: «Ich war häufig zehn Tage und länger unterwegs, was nicht sehr gut für meine Beziehung war.» Die Richtung stimmte aber schon mal. Viel Bewegung, viele Menschen. Agnès Bartringer suchte eine Stelle in einem Restaurant. Und fand im «Platanenhof» etwas Passendes. Nach fünf Jahren brauchte sie Abwechslung - und landete im «St.-Alban-Eck».

GUTE WEINE.Am liebsten klärt Agnès die Gäste über die Weine auf. «Damit kenne ich mich fast besser aus als mit dem Essen», sagt sie - und hält die Hand vor den Mund, als wäre es ein Geheimnis. Ihr Interesse am Wein aber kennen die Gäste: Agnès Bartringer hat das Restaurant einmal verlassen, um in einer Weinhandlung zu arbeiten. Das Intermezzo war aber von kurzer Dauer: «Die Arbeit machte mich nicht glücklich», sagt sie. Andreas Plüss wusste das - und holte Agnès zurück.

Den Gästen fehlte während der Abwesenheit der Kellnerin nicht nur deren Weinberatung: «Ich war unglücklich, dass sie nicht mehr da war. Sie ist immer fröhlich und arbeitet schnell», sagt Gast Borgy Mettler. Sie sei froh, wieder von Agnès angestrahlt und empfangen zu werden, wenn sie das Restaurant betrete.

KEIN FRÄULEIN. Während ihrer Zeit im «Platanenhof» hat Agnès viele Menschen aus Künstlerkreisen kennengelernt. «Diese Szene gefällt mir, auch privat verkehre ich mit Malern und dergleichen», sagt sie. Vom «Dalbenegg» hingegen kennt sie eher die Geschäftsleute. «Mich interessieren alle Leute, der Kontrast macht es aus.»

Seit Agnès im «St.-Alban-Eck» arbeitet, weiss sie, wie man einen Rehrücken am Tisch flambiert und wie Wein dekantiert wird. Ausserdem werde hier Diskretion gross geschrieben. Trotzdem: «Die meisten Gäste kenne ich mit Namen», sagt Agnès. Dasselbe gilt auch umgekehrt: «Besucher der Art oder der Schmuckmesse fragen nach ihr, wenn sie mal nicht arbeitet», sagt ihr Chef Andreas Plüss. Wer ihren Namen nicht mehr wisse, erkundige sich eben nach der «Nice Lady» oder der «Belle Femme». Eine Bezeichnung aber hört Agnès nie: «Hier hat mich zum Glück noch kein Gast Fräulein genannt.» Einer von vielen Gründen für sie, weitere sieben Jahre die Mutter des Lokals zu bleiben.

Gute Gastgeber und Gastgeberinnen sind mindestens so wichtig wie ein paar Sterne im Gourmetführer Gault Millau. Die baz stellt im zweiten Teil dieser Serie zehn Menschen aus der Basler Quartier-Gastro-Szene vor, die ihren Arbeitsort wesentlich mitprägen.

Basler Zeitung vom Freitag, 6. Januar 2006

Restaurant St. Alban-Eck an der St. Alban-Vorstadt 60 / Malzgasse


Orangenmousse mit Bretzeli-Krokant

FANTASIEVOLL. Wie man aus Kambly-Bretzeli einen köstlichen Krokant zaubern kann, zeigt uns Andreas Plüss. Der Beizer des Basler Restaurants St.-Alban-Eck ist für seine Ideen berühmt. Als einstiger Chef-Steward der Lufthansa hat er gelernt, zu improvisieren. Und entsprechend hat er auch hier im Nu aus den Bretzeli ein wunderbares Dessert gezaubert:
Orangenmousse an Kambly- Krokant.

ZUTATEN. Für 4 Portionen.
Für die Mousse: 6 Blatt Gelatine, 6 Eigelb, 125 g Puderzucker, 250 g Mascarpone (oder Rahmquark), 2 unbehandelte Orangen, 2 El Orangenlikör, 1/4 l Rahm, Streifen von Orangenschalen, die man in einer Zuckerlösung blanchiert.
Für den Krokant: 16 Kambly-Bretzeli (in kleine Stückchen brechen, nicht pulverisieren!), 8 Baumnusshälften (grob gehackt), 40 g Zucker, Zesten einer Viertel Orange.

ZUBEREITUNG MOUSSE. Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Eigelb und Puderzucker schaumig rühren. Mascarpone (oder Quark) dazugeben, gut vermischen und kalt stellen.
Orangen heiss waschen, abtrocknen, Schale fein abreiben. Die Orangen auspressen, 1 El der abgeriebenen Orangenschale und 6 El Saft zur Eigelb-Masse geben und mit dem Orangenlikör vermischen.
Gelatine tropfnass bei milder Hitze auflösen, mit der Masse verrühren und kalt stellen. Den steif geschlagenen Rahm unter die Masse ziehen und alles über Nacht kalt stellen.
Esslöffel in heisses Wasser tauchen und von der Mousse «Klösschen» abstechen. Auf Teller anrichten, die blanchierten Orangenstreifen darübergeben.

ZUBEREITUNG KROKANT. Zucker karamellisieren. Die zerstückelten Bretzeli, Baumnüsse sowie die Orangenzesten dazugeben und bei kleiner Hitze knusprig rösten. Abkühlen lassen.
Die Masse mit dem Wallholz gleichmässig zerkleinern. Den Krokant auf dem Teller und auf der Mousse verteilen.

-minu

Basler Zeitung vom 28. Dezember 2005

Restaurant St. Alban-Eck an der St. Alban-Vorstadt 60 / Malzgasse

Traderaklatsch

-minu

Und traumschöne Weihnachtsfeier auch bei Andreas Plüss im festlich geschmückten «St.-Alban-Eck»:
Die Inner-Wheel-Ladys Basel Wettstein trafen sich zum Weihnachtsessen. Programmleiterin Ruth Cron hat alle Register gezogen, und Gisela Bühler konnte als Präsidentin zahlreiche Gäste begrüssen. So hat man neben Veronika Vionnet und Christa Conti auch Stefanie Vischer ausgemacht. Dabei auch: Ursula Hagenbach neben Vreni Pardey und Ruth Gasser, dann: Beatrice Simonius neben Marie-Christine Taugwalder und Viola Gallusser sowie Susanne Galliker. Ebenfalls am Tisch sassen Theologin Christa Gäbler - überdies: Annemarie Annasohn und Beatrice Baumann, aber auch die baldigen Neumitglieder Helen von Wartburg neben Margaretha Wagner und Karin von Ballmoos sowie Christine Baumann. «Wie ist das, ein ganzes Restaurant nur mit Damen besetzt zu haben?», wird Beizer Andreas Plüss gefragt. Er: «Männer haben nur Augen für die Weinkarte und wollen die Sterne im Glas - Frauen jedoch sehen sofort, dass bei uns die Weihnachtssterne aufgegangen sind?»


Restaurant St. Alban-Eck an der St. Alban-Vorstadt 60 / Malzgasse

Und sie leuchten wie die Weihnachtssterne

Bericht von Christian Platz

ZUM 16. MAL WURDE DER BAZ PRIX DÉCO VERGEBEN FÜR DIE PRÄCHTIGSTEN ADVENTS-SCHAUFENSTER DER STADT

Peter Hinder, Regionenleiter Nordwestschweiz der UBS, und Ivo Bachmann, Chefredaktor der baz, begrüssten gestern Abend die Zuschauerinnen und Zuschauer in der Kundenhalle der UBS. Zum 16. Mal wurde dort der «baz Prix Déco» verliehen. Die musikalische Einleitung bestritt der Extrachor des Theater Basel.
Moderator Dani von Wattenwyl betritt die Bühne mit dem prächtigen Weihnachtsbaum, dekoriert von Johann Wanner, die Spannung im Saal steigt.

ZWÖLF DIPLOME. Folgt die Verleihung von zwölf Diplomen. Dabei gibt es keine Rangfolge. Alle prämierten Beiträge haben den Preis redlich verdient, mit Glanz und Gloria. Die Sieger sind:Globus, Blüten Scheer, ÖKK, Müki Chaussures d’enfants, Paul Ullrich AG, Restaurant St.-Alban-Eck, Seiler Juwelier, Hotel Basel, Messner Optik, Füglistaller AG, Boutique Dossier und Die Sattlerei. Alle Dekorationsteams, die an diesen Prachtexemplaren mitgearbeitet haben, erhielten einen Gutschein für ein feines Essen. Gestiftet wurden die Preise von folgenden Gastrobetrieben:Hilton, Mercure Europe, Merian, Atlantis, Escargot, Kunsthalle, l’Escale, Mövenpick, Safran Zunft, zum Braunen Mutz, zum Goldenen Sternen und zum Schnabel.

Urs Welten von der Pro Innerstadt verabschiedete die Gäste, mit einem herzlichen Frohe Weihnachten. Der Extrachor sang ein letztes Lied - und der Apéro riche konnte beginnen.

Regio Magazin - Ausgabe Oktober 2005

Restaurant St. Alban-Eck an der St. Alban-Vorstadt 60 / Malzgasse

Das himmlische Bijou im St. Alban-Eck

Redaktion - Marco Paoli

Traditionell gute Küche gibts im Restaurant St. Alban-Eck an der «Dalbe» in Basel. Das kleine, aber feine Restaurant wartet mit einem neuen Bijou auf: der «Himmelstube» im ersten Stock.

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Regio Magazin - Ausgabe Oktober 2005

Restaurant St. Alban-Eck an der St. Alban-Vorstadt 60 / Malzgasse

Traderaklatsch

Kulinarische Höhepunkte im Bethesda, im Casino Winterthur, im Alban-Eck und in der Schuhmachernzunft

Kunst und Küche haben auch Andreas Plüss und die «classic Buskers» den Gästen im St.-Alban-Eck geboten. Suzanne Gfeller hat die beiden britischen Musiker Michael Copley und Ian Moore nach Basel geholt - Küchenchef Frédéric Trombini spielte die kulinarischen Töne. Am Schluss gabs Standing Ovations für Kunst wie Küche. Unter den Gästen neben Hausherr Marc Sieber und Hedy Bruder sowie Rita und Andreas Staehelin auch Susy Stucki neben Evelyne und Heiner Oeri. Resümiert Beizer Plüss: «Ob Musik oder Küche - wichtig ist, dass beides heiss auf die Platte kommt!»

Basler Zeitung: Freitag den 06. Mai 2005
Essen und Trinken

Restaurant St. Alban-Eck an der St. Alban-Vorstadt 60 / Malzgasse

Basel ist wieder in der Gilde

MIT DEM «ST.-ALBAN-ECK» HAT DIE «SCHWEIZERISCHE GILDE ETABLIERTER KÖCHE» WIEDER EIN MITGLIED IN BASEL-STADT

Bericht von Gérard Wirtz

Zur «Gilde» gehört gerade mal ein Prozent der Gastronomiebetriebe in der Schweiz. Seit kurzem gehört das «St.-Alban-Eck» dazu, mit drei von vier möglichen Kronen.

Andreas Plüss, ein hochgewachsener, hünenhafter Mann, ist die Freundlichkeit in Person. Mag sein, dass diese Charaktereigenschaft in seinen frühen Jahren als Flugbegleiter bei der Lufthansa einen zusätzlichen, professionellen Schliff erhalten hat. Und wenn er sagt, dass ihm daran gelegen ist, der netteste und aufmerksamste Beizer in der Stadt zu sein, glaubt man ihm das auf Anhieb. Seine Gäste sind, wenn er nicht gerade den roten Teppich vor dem Eingang für die Betuchten der Schmuckmesse und der «Art» ausrollt, mehrheitlich Stammkunden. Bei Andreas Plüss im Restaurant St.-Alban-Eck fühlen sie sich zuhause. Sie wissen, dass sie hier nicht nur persönlich begrüsst werden, sondern auch ihren Platz bekommen, dass ihre Vorlieben auf dem Teller und im Glas wie von selbst berücksichtigt werden. Derart aufmerksam bedient zu werden, bedeutet sogar, dass man ihren Rhythmus als Esser und Geniesser kennt. Plüss beherrscht seine Partitur. Und es macht ihm, obschon ihm das kaum noch Freizeit lässt, sichtlich Spass.

Die Leidenschaft. Sein Angebot ist klein, aber fein. Genau wie das Lokal, ein Schmuckkästchen; gediegen, aber unprätentiös und ohne jeden Firlefanz. Seine Dauerrenner sind und bleiben die traditionellen Ravioli an weisser Trüffelrahmsauce oder das warme Schokoladensoufflé an Pistaziensauce. Seit sieben Jahren wirtet Plüss im «St.-Alban-Eck», ein Haus aus dem 15. Jahrhundert und un- ter Denkmalschutz. Jakob Burckhardt ist hier früher eingekehrt, die Schriftsteller Friedrich Dürrenmatt und Rainer Brambach.

Der Wirt aus Leidenschaft hat stürmische Zeiten hinter sich. Vor einigen Jahren sollte das Lokal infolge eines Erbgangs geschlossen und zweckentfremdet werden. Plüss legte sich quer - und erhielt schliesslich Hilfe: Als Retter in der Not trat der ehemalige Kommunikationschef der Sandoz und Historiker Mark Sieber auf. Er kaufte die Liegenschaft 2003 und liess sie umfassend renovieren. Das gab Andreas Plüss Mut zu neuen Taten. Nachdem ihm GaultMillau und Michelin bereits mit Eintragungen beehrt hatten, sagte er sich, es müsste doch bei all seinen Referenzen auch möglich sein, in die «Schweizerische Gilde etablierter Köche» aufgenommen zu werden. Mit Bodo Skrobucha vom Hotel Merian war letztes Jahr das einzige Gilde-Mitglied Basels bedingt durch vorzeiti- gen Ruhestand zurückgetre- ten. Diese Lücke füllt nun seit zwei Wochen das «St.-Alban-Eck».
« Andreas Plüss hat alle unsere Abklärungen sowie die Prüfungen mit Bravour bestanden», sagt Werner Gautschi, Vorsteher der Ambassade «Augusta Raurica», der die Gilde in der Nordwestschweiz vertritt. Die «Schweizerische Gilde etablierter Köche», in der Öffentlichkeit bekannt geworden durch ihre karitativen Aktionen wie etwa Risottokochen, versteht sich als das besondere eine Prozent der Schweizer Gastronomie: Nur gerade 275 Mitglieder dürfen sich landesweit mit der Kochmütze auf der weissen Tafel neben dem Eingang ihres Lokals schmücken. So verlangen es die Statuten. Als einige engagierte Köche 1954 die Schweizerische Gilde etablierter Köche gründeten, wollten sie klare gastronomische Strukturen und verbindliche Qualitätskriterien schaffen. Vor allem aber hatten sie eine Vision: die Bedürfnisse des Gastes in den Mittelpunkt zu stellen und sich als Gastgeber von Format zu bewähren.

Die Philosophie. Qualität und Ambiance stehen also bei der Auslese im Vordergrund. Dabei spielen weder Grösse noch Luxus eine Rolle: «Von der gemütlichen Landbeiz bis hin zum Gourmettempel kommen prinzipiell alle Betriebe in Betracht», erklärt Werner Gautschi. Zu den Anforderungen gehören auch der Eidgenössische Fachausweis als Koch, das Inhaberpatent des Betriebs sowie eine mindestens zweijährige Führung des Restaurants.

Warum der kleine handliche «Gourmet Guide» der Gilde mit seinen Kronen als Wertung nur einen Betrieb in Basel führt, in Baselland aber gleich acht, mag erstaunen. Kenner der Szene führen dies unterem anderem auf die starke Stellung des hiesigen Wirteverbands sowie auch die Konkurrenz durch die «Amicale Bâloise des Chefs de Cuisine» und anderer Vereinigungen zurück. Und: Eine Mitgliedschaft in der Gilde ist nicht gerade billig. Mit einem Jahresbeitrag von 800 Franken bewegt sich die Vereinigung, die letztes Jahr ihr 50-Jahre-Jubiläum feierte, im oberen Segment.

Basler Zeitung: Dienstag den 19. April 2005

Restaurant St. Alban-Eck an der St. Alban-Vorstadt 60 / Malzgasse

Traderaklatsch

Gilde-Beiz. Freude herrscht auch bei St. Alban-Eck-Beizer Andreas Plüss. Sein Restaurant ist zum Gilde-Restaurtant ernannt und von Ambassadeur Werner Gautschi mit der begehrten Tafel ausgezeichnet worden. Gratuliert haben dem Beizer nicht nur Walter Liechti und Peter Knechtli - er wurde auch gleich aufgefordert, zusammen mit den andern Gilde-Restaurateurs der Region wie etwa Denise Marx vom «Neubad» und Roland Herren vom Rössli in Oberwil, aber auch mit Arthur Wälti vom Reinacher Schlüssel am Gilde-Tag Risotto zu kochen. Diesmal kamen die Einnahmen der MS-Gesellschaft Schweiz zugute.

Strahlt Plüss: «Kochen ist immer schön - aber für einen guten Zweck rührt es sich eben doch noch leichter ...»

Die Zeitung für das Kleinbasel - Vogel Gryff - Freitag, 15. April 2005

Restaurant St. Alban-Eck an der St. Alban-Vorstadt 60

Neu in der «Gilde»

Hohe Ehre für das Restaurant St. Alban-Eck. Aus den Händen von Werner Gautschi, Regional-Ambassador der «Schweizerischen Gilde etablierter Köche» durfte Andreas Plüss die begehrte Auszeichnung entgegennehmen. Gesamtschweizerisch zeichnen sich rund 300 Gilde-Restaurants durch eine ganz besondere Ambiance aus. In der Stadt Basel ist nur ein einziges Restaurant, eben das St. Alban-Eck, Mitglied.
Gastlichkeit hat im markanten Riegelbau an der Ecke St. Alban-Vorstadt/Malzgasse seit über 200 Jahren Tradition. Die lokale Bevölkerung wie die Gäste aus aller Welt schätzen den besonderen Charakter des Hauses und die hohe Qualität der stets sorgfältig zubereiteten Gerichte.

OnlineReports - Dienstag, 12. April 2005

Restaurant St. Alban-Eck an der St. Alban-Vorstadt 60

Basler Restaurant "St. Alban-Eck" in der Küche-Gilde

© Foto by OnlineReports


"Gast statt Schickimicki": Ambassador Werner Gautschi, Wirt Andreas Plüss

Basler Traditions-Gaststätte in die "Schweizerische Gilde etablierter Köche" aufgenommen

VON PETER KNECHTLI

Das traditionsreiche Basler Restaurant "St. Alban-Eck" ist in die "Schweizerische Gilde etablierter Köche" aufgenommen worden. Mit diesem Gütesiegel verbindet Wirt Andreas Plüss auch einen gastronomischen Anspruch: Solide Feinschmecker-Kost statt Schickimicki, individuelle Atmosphäre statt kalte Massen-Abfertigung.

Seit sieben Jahren ist Andreas Plüss Wirt im bekannten Restaurant, das die Ecke der Malzgasse mit der noblen St. Alban-Vorstadt bildet. Dem Geist des Ortes entsprechend ist das "Dalbe-Eck" (wie die Basler sagen) gehoben positioniert. Zwar wird während den grossen internationalen Messen wie der Uhren- und Schmuckmesse "Baselworld" und der Kustmesse "Art" jeweils - dem Geschmack der internationalen Kundschaft entsprechend - ein roter Teppich vor dem Hause ausgerollt. In der übrigen Zeit aber präsentiert sich das gehobene Lokal so, wie es sich auch für die echte Basler Noblesse gehört: Unprätentiös, intim, von hoher gastronomischer Qualität.

Drei Kronen für das "Dalbe-Eck"


Nun gibt es hier zu Lande, was noch nicht allzu viele wissen, eine "Schweizerische Gilde etablierter Köche", der ein Prozent der 27'500 Gastronomiebetriebe angehören. "Die Zahl ist bewusst auf 275 beschränkt", umschreibt Werner Gautschi, Ambassador der "Gilde"-Region Augusta Raurica und über viele Jahre Wirt im Restaurant "Schifflände" in Birrwil, die fest geschriebene Mitgliederzahl. Grund: Mit ihrer 1954 gegründeten Fachvereinigung wollen engagierte Köche "klare gastronomische Strukturen und verbindliche Qualitätskriterien" schaffen. Je nach Angebots- und Preissegment werden die "Gilde"-Köche in Kategorien zwischen einer und vier Kronen eingestuft. Das "St. Alban-Eck" trägt drei Krönchen.

"Dalbe-Eck"-Wirt Andreas Plüss, dessen Gaststätte auch in den Feinschmecker-Fibeln Gault Millau und Guide Michelin figuriert, fand Gefallen am Gedanken, der Schweizer Koche-Gilde anzugehören. Nach einem Inkognito-Besuch zweier Berufskollegen und einem Prüfverfahren, das er "mit Bravour bestand" (so Gautschi) erhielt Plüss heute Dienstag die "Gilde"-Tafel, die künftig als Referenz den Eingang seines Restaurants schmücken wird. Es handelt sich im übrigen um das derzeit einzige Basler Speiselokal mit "Gilde"-Zugehörigkeit.

Böcklin, Dürrenmatt und Brambach

Nicht immer war die Zukunft des gehobenen Wirtshauses gesichert. Noch vor wenigen Jahren hätte es im Gefolge eines Erbganges aufgegeben und zweckentfremdet werden sollen, wogegen Plüss kämpfte. Anfang Juli 2003 konnte der frühere Sandoz-Kommunikationschef und Geschichtsprofessor Marc Sieber die Fachwerk-Liegenschaft erwerben. Mit seiner Unterstützung ist es Andreas Plüss und seiner Frau möglich, das solide Angebot mit einem guten Preis/Leistungs-Verhältnis in die Zukunft zu führen. Mit grossem finanziellem Aufwand wurde das Haus, an dessen nördlicher Ecke Überreste des Bridentors, das den Stadtabschluss bildete, nach den Weisungen der Denkmalpflege und unter Leitung von Müsterbaumeister Peter Burckhardt renoviert. "Der Stil einer französisch geprägter Küche soll erhalten bleiben", meinte Sieber zu OnlineReports.

Erhalten bleibt damit auch der Bezug des kulinarischen Freuden dienenden Eckhauses, in dessen ersten Stock sich das Atelier des Malers Arnold Böcklin befand, und das von Literaten wie Friedrich Dürrenmatt oder Rainer Brambach oder dem Kulturhistoriker Jacob Burckhardt frequentiert wurde. Wie Historiker Sieber weiss, steht der heutige Bau seit etwa 1870, die Fundamente gehen aber ins 14. Jahrhundert zurück. "Im Keller", so Sieber, "sind noch Römer und Kelten begraben".

Erhalten bleiben somit auch die traditionellen Ravioli an weisser Trüffelrahmsauce oder das warme Schokoladensoufflé an einer Pistaziensauce. Wir haben sie getestet - und träumen davon.

Baslerstab - Ausgabe Basel - Donnerstag, 7. April 2005

Restaurant St. Alban-Eck an der St. Alban-Vorstadt 60

News

Das Restaurant St. Alban-Eck wird in die Schweizerische Gilde etablierter Köche aufgenommen. Das Lokal ist das einzige "Gilde-Restaurant" im Kanton Basel-Stadt.
Ein Prozent aller Schweizer Gastrobetriebe gehört der Gilde an.

Basler Zeitung: Fasnachtsdienstag 15. Februar 2005

Restaurant St. Alban-Eck an der St. Alban-Vorstadt 60

FASNACHT 2005

Rätsche

FRÄSSERLI. Zum traditionellen Frässerli lädt Andreas Plüss ins Restaurant St.-Alban-Eck. Diesmal ist die Beiz schwarz-weiss dekoriert - ein Bijou. Eröffnet wird der Anlass von Basels bekanntester Kuh, dem Peperoni, mit hoher Verseschmiedekunst, und vom Singvogel, mit bissig-brillanten Pointen. Armin Faes mit Irène, Hanspeter Weisshaupt und die Kallers geniessen das Sechs-Gänger-Menü und führen sich als Dessert die geniale Nummer von Colette Greder und Arth Paul zu Gemüte. Die beiden Fauteuil-Habitués begeistern wie einst im Mai. Chapeau!

Basler Zeitung: Freitag den 01.10.2004

Restaurant St. Alban-Eck an der St. Alban-Vorstadt 60

Frisch renoviert ist ganz gewonnen

Yvonne Reck-Schöni

Die Liebe zum Detail strahlt aus allen Ecken im frisch renovierten «St.-Alban-Eck».

Im ruhigen Teil des mittelalterlichen Basel zeigt sich das gepflegte Restaurant jetzt sanft geliftet. Es ist heller geworden im traditionsreichen Lokal und geräumiger, ohne dass die gediegene Ambiance gelitten hätte. Hübsch und unaufdringlich zum Beispiel die Dekoration aus Zierkürbissen und Kastanien auf dem weiss gedeckten Tisch. Saisonale Schwerpunkte setzt auch die Speisekarte des französischen Küchenchefs. Die mediterranen Gerichte sind liebevoll, aber schnörkellos präsentiert. Das Lammcarré à point, exakt wie gewünscht. Die gebratenen Red-Snapper-Filets an Safransauce fein gewürzt, der Rosmarinrisotto eine interessante Entdeckung.

Zuvor hatten uns die Kürbissuppe mit glacierten Kastanien begeistert und noch mehr der Blattsalat mit in Sesamkruste gebratenem Ziegenkäse. Delikat! Zu empfehlen bei grösserem Appetit, denn der Salatanteil ist eher bescheiden, während die beiden Käslein (ohne Brot geht das kaum) den ersten Hunger schon stillen. Zumal wir als Amuse-bouche schon den offerierten Gruss aus der Küche genossen haben: Schwartenmagen an Vinaigrette mit Kürbismousse - mutig und sehr gelungen.

Dass die Crème brulée der Renner unter den Desserts ist, wie Andreas Plüss, Chef des Hauses, versichert, leuchtet schon nach dem ersten Löffel ein.

Die professionell unaufdringliche Präsenz des Hausherrn trägt viel zur angenehmen Atmosphäre bei. Die sorgfältig zusammengestellte Weinkarte mit auserlesenen Tropfen lässt diesbezüglich keine Wünsche offen. Das «St.-Alban-Eck»: Ein Eck zum (Wieder-)Entdecken.

St.-Alban-Eck, St-Alban-Vorstadt 60, Tel. +41 61 271 0320. So geschlossen (Bankette auf Anfrage). Samstag erst abends geöffnet.

Inserat in der BaZ und Baslerstab

Restaurant St. Alban-Eck an der St. Alban-Vorstadt 60

Restaurant St. Alban – Eck & Himmelstube ( E.E. Zunft zum Himmel )

Nach zweimonatiger, umfassender Renovation hat einer der schönsten Ecken im mittelalterlichen Basel ein neues Kleid erhalten. Das Restaurant St. Alban-Eck, der traditionsreiche Treffpunkt in der Dalbe, behält selbstverständlich sein unverwechselbares Ambiente wie auch seine gute und saisonale Küche. Gerne zeigen wir Ihnen unser erneuertes Haus am Tag der offenen Tür Samstag, 18. September 2004 von 12:00 bis 16:00 Uhr. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Christiane & Andreas Plüss, St. Alban Vorstadt 60, 4052 Basel, Tel. +41 61 271 0320

Basler Zeitung: Dienstag den 10. August 2004

Restaurant St. Alban-Eck an der St. Alban-Vorstadt 60

Traderaklatsch

Fast am Ende der Restauration steht das historische Wirtshaus St.-Alban-Eck. Immerhin ist das Haus über 600 Jahre alt und erhält nun unter der Leitung des Münsterbaumeisters ein sanftes Lifting. Um die Umbauerei «netter» zu gestalten hat Wirt Andreas Plüss bei «Littmanns Kulturprojekten» angeklopft. Und dieser hat Johannes Hüppi dafür gewonnen, eine seiner berühmten Kellnerinnen an die Fassade zu delegieren. Meint Andreas Plüss, der mit seiner Familie gut erholt, getrimmt und voller Kaiserschmarrn aus dem Salzburgerland in die Dalbe zurückgekehrt ist: «Ist das nicht wunderbar - endlich eine Serviertochter, die, wenn man sie ruft und bezahlen möchte, stehen bleibt. Und nicht mit "ich komme sofort " vom Tisch weggeht.»

Basler Zeitung: Dienstag den 06. April 2004

Restaurant St. Alban-Eck an der St. Alban-Vorstadt 60

Traderaklatsch - Grossartige «muséiques» und Tutanchamun empfängt heute Abend...

Vernissagen rundum - die grösste geht heute Abend über die Bretter. Peter Blome wird zusammen mit Tutanchamun das grosse Happening im Antiken-Museum eröffnen. Bereits sind zig Tausend Billette vorverkauft - und bereits haben einige Durchlauchten und Sammler Tutanchamun und seine Schätze bewundern können. So hat Blome letzte Woche den Fürsten von Liechtenstein persönlich durch die Ausstellung geführt und danach ins St.-Alban-Eck zu Andreas Plüss an den Tisch gebeten. Heute Abend also der Ansturm zur offiziellen Vernissage - mit Tut. Und Tut-Bâle...

Basler Zeitung - 08.07.2003

Restaurant St. Alban-Eck an der St. Alban-Vorstadt 60

Traderaklatsch: Restaurant St. Alban-Eck...

Zu einem Sommercocktail haben St.-Alban-Eck-Beizer Andreas Plüss sowie Ehefrau Christine zusammen mit dem neuen Hausherrn Marc Sieber und Gattin Christine einige Freunde und Gäste des Hauses geladen. Dabei waren neben Dalbestübli-Beizerin Charlotte Bleyle und Vizestaatsschreiber Felix Drechsler auch die Messestandbauer Shelley und Daniel Fürst neben einigen «Dalbaneese» wie Marianne und Hans Handschin, aber auch Hans und Elsbeth Gebhardt sowie Heinrich Heusser mit Ehefrau. Gesehen hat man auch Urs Hobi neben Susanne und Bethli Keller sowie Editha Koch - dann Walter Liechti mit Harun und Hans-Peter Ryhiner - überdies Donald Stückelberger neben den Telekis und PAX-CEO Hans Weber. Dabei auch «exquisite» Mireille Kreis im Gespräch mit Küchenchef Frédéric Trombini, der mit seinen Leckereien begeisterte.

Alles beglückwünscht Marc Sieber zum Kauf der Liegenschaft und dass er damit ein Stück altes Basel sowie eine Basler Beiz erhalten hat - winkt der Professor bescheiden ab: «Als ich zum ersten Mal den Wirt gesehen hatte, war mir alles klar: Das hier ist das non Plüss ultra...»

Baslerstab: Montag den 28. Oktober 2002

Restaurant St. Alban-Eck an der St. Alban-Vorstadt 60

Stube mit viel Cachet

Andreas Plüss bietet acht kleine Tische – und viel Ambiente.
Die weissen Kochhauben haben ihn schon als Kind fasziniert: «Wir wohnten im Gellert. Immer wenn ich durch die Dalben-Vorstadt spazierte, zog es mich zu den Fenstern beim St. Alban-Eck. Durch die Scheiben beobachtete ich die Köche,wie sie Eier aufschlugen, Fleisch auseinander beinelten und es in ihren Pfannen auf dem Feuer brutzelte. Das will ich auch, meinte ich. Aber nicht im Traum hätte ich daran gedacht, dass ich einmal meine eigene Beiz eröffnen würde…»


Viele Stationen
Andreas Plüss ist der geborene Beizer. Und er hat sich für sein Verwöhnen der Gäste den idealen Rahmen ausgesucht: Acht Tischchen – nicht mehr. Im ersten Stock ist noch ein kleines Säli, in dem 20 Leute Platz haben. Voilà, c'est tout – und doch sehr viel.
Plüss hat Koch gelernt. Später hat er die Hotelfachschule hinter sich gebracht – «und dann wollte ich weg. Reisen. Reisen ist auch heute noch mein grosses Hobby». Er meldete sich bei der Lufthansa als Steward. Und kam an. So verwöhnte er dort die Gäste 12000 Meter über Meer.
«Das Ganze war eine irre Zeit. Aber stressig. Nach drei Jahren hatte das Abenteuer ‹abgebongt›. Ich wollte etwas Sesshaftes machen.»
Nachdem er an der Zürcher Bahnhofstrasse ein Nobelhotel im Beverage-Bereich gemanagt hatte, ging er ans Paraplegiker-Zetrum nach Nottwil. Dort leitete er mehrere Jahre den Food-Bereich. «Aber natürlich hat es mich immer wieder nach Basel. Ich liebe diese Stadt, wegen ihrer besonderen Lage und der Grosszügigkeit – und ganz speziell auch wegen der Fasnacht.» Jetzt schon bereitet sich Plüss auf seine Chaisen-Zeit an den drei herrlichsten Basler Tagen vor.
Rolf Reutener hat Andreas Plüss eines Tages in Nottwil angerufen: «Das St. Alban-Eck wäre zu haben. Wie wärs?» Plüss sah das Ganze als Wink des Schicksals. Immerhin hatte sein Götti ihn an jedem zweiten Sonntag ins St. Alban-Eck zum Mittagessen eingeladen und auch das Konfirmations-Menü wurde dort komponiert. «Die Beiz war somit bereits ein Bestandteil meines Lebens – und ich habe zugesagt.»
Klein aber fein
Plüss beschäftigt einen französischen Koch – die Menükarte ist zwar klein, aber unverwechselbar. Das Fleisch und die «Jagd» kommen aus der Region. «Wir verwenden nur Bio-Fleisch und -Gemüse. Mir ist wichtig zu wissen, wo die Dinge herkommen.» Plüss ist Gastgeber und Wirt, ist immer präsent. Er führt die urgemütliche Schlemmerstube ganz alleine: «Mit acht Tischen ist dies leicht zu bewältigen – ich habe eine gute Serviertochter. Und gute Leute in der Küche. Wir sind also ein kleines Team. Meine Frau wiederum kümmert sich um unsere beiden Kinder – so macht jeder seinen Job!»

-minu